Serge Gainsbourg: Histoire de Melody Nelson
Heidelberg [ENA] Serge Gainsbourg: Histoire de Melody Nelson – Neuauflage des Klassikers Serge Gainsbourg war einer der "einflussreichsten Musiker der Welt". In Frankreich füllen die Werke über ihn mehrere Regale und auch hierzulande erscheinen nun die ersten beiden Gainsbourg-Bücher.
Er ist ein Genie seiner Zeit gewesen der die Musik beeinflusste. Als der französische Chansonnier Serge Gainsbourg 1971 sein gerade mal 28-minütiges Konzeptalbum „Histoire de Melody Nelson“ veröffentlichte, interessierte das kaum jemanden. Erst mit den Jahren und der Einflussnahme auf die Musik von Beck oder Portishead erlangte das nicht unumstrittene Werk echten Klassikerstatus. Zum 40-jährigen Jubiläum erschien es jetzt in prächtiger Neuauflage. Das heute legendäre Cover mit der halbnackten Jane Birkin reichte für einen Skandal aus, doch die Geschichte selber, die Serge Gainsbourg zusammen mit ihr mehr spricht als singt, setzte selbstverständlich noch eins drauf.
Die romantisch-skandalöse Affäre des mittelalten reichen Mannes mit der wesentlich jüngeren Melody Nelson beeinflusst ganz das Image, das Serge Gainsbourg gerne von sich behauptet. Anders als der Progressive- oder Art-Rock der seiner Zeit durch die Musikszene ging setzte Gainsburg mit dem Album „Histoire“ auf einen reduzierten Klang aus Streichern, klaren Bassläufen und gelegentlichen Einsatz einer E-Gitarre. Viele Bands orientierten sich an diesem Stil. Nach der Veröffentlichung des Albums folgte eine Art Kurzmusical, das aus Videoclips zu jedem einzelnen der insgesamt sieben Songs bestand und in seiner Konzeption mindestens so einflussreich wurde wie die Musik selber. Zum 40-jährigen Jubiläum erscheint die Neuauflage.




















































